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Maintal Betten Lichtenfels-Reundorf: Meine enttäuschende Erfahrung

„Betten mit Wohlfühlgarantie“ – beim Entgegenkommen war für mich Schluss

Maintal Betten Lichtenfels-Reundorf: „Wohlfühlgarantie“ mit bitterem Nachgeschmack

2.516 Euro für ein Bett. Rund sechs Wochen warten. Bei der Abholung eine Werbung mit 20 Prozent Rabatt sehen – und beim eigenen Kauf nicht einmal 100 Euro Entgegenkommen bekommen. Dafür am Ende zwei einfache Kissen mit Logo.

Meine Erfahrung mit Maintal Betten in Lichtenfels-Reundorf lässt sich so zusammenfassen: Große Erwartungen durch die Werbung, ein ernüchterndes Erlebnis im Geschäft. Als Kunde habe ich mich bei diesem Umgang mit meinem Anliegen schlicht verarscht gefühlt.

Mitte Juli bestellt, sechs Wochen später die Rabattwerbung vor Augen

Mitte Juli bestellte ich im Ladengeschäft ein Bett zum Preis von 2.516 Euro. Ohne Anzahlung, mit vereinbarter Zahlung bei Abholung.

Als ich rund sechs Wochen später zur Abholung kam, hing dort ein Aushang: 20 Prozent Rabatt ab einem Kaufpreis von 2.500 Euro.

Mein Kaufpreis lag mit 2.516 Euro knapp darüber. 20 Prozent davon sind 503,20 Euro. Eine erhebliche Summe – insbesondere dann, wenn man gerade erst zur Abholung und Bezahlung im Geschäft steht.

Also fragte ich nach dem Rabatt.

Die Antwort: Der Kauf sei bereits im Juli erfolgt. Dass ich erst jetzt abholte und bezahlte, ändere daran nichts.

Nicht einmal mein Kompromiss über 100 Euro war möglich

Mein nächster Vorschlag: Dann heben wir den bisherigen Kauf einvernehmlich auf, bestellen neu und bezahlen unmittelbar. Auch darauf ließ man sich nicht ein.

Schließlich fragte ich nicht einmal mehr nach den vollen 503,20 Euro. Ich schlug lediglich 100 Euro Nachlass vor. Knapp vier Prozent bei einem Kaufpreis von über 2.500 Euro.

Wieder nichts.

Genau hier liegt meine Kritik: Ich hatte längst einen erheblich kleineren Kompromiss angeboten. Aber auch damit kam ich nicht weiter. Auf der Werbung standen 20 Prozent. Für meinen konkreten Fall waren nicht einmal knapp vier Prozent drin.

Ob ein Nachlass geschuldet war, ist nicht der Maßstab dieses Erfahrungsberichts. Ich bewerte, wie mit meiner Bitte um Kulanz umgegangen wurde. Und diesen Umgang fand ich ausgesprochen kundenunfreundlich.

Die Geschäftsleitung? Laut Verkäufer ohnehin schlecht erreichbar

Der Verkäufer erklärte, er könne selbst nichts daran ändern. Er ging hinaus, um nach seiner Aussage zu versuchen, die Geschäftsleitung zu erreichen. Gleichzeitig sagte er, diese sei ohnehin sehr schlecht erreichbar.

Ob und mit wem er tatsächlich sprechen konnte, blieb für mich offen. Anschließend brachte er eine Kollegin mit. Auch sie erklärte mir, dass beim Preis nichts zu machen sei.

Für mich als Kunden war das Ergebnis eindeutig: Mehr Gespräch, dieselbe Ablehnung. Eine zufriedenstellende Lösung war weiterhin nicht in Sicht.

 

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Zwei Kissen mit Logo – das sollte es dann richten

Die Kollegin bot zunächst ein Kissen kostenlos an. Zum Schluss wurden es zwei.

Auf mich wirkten diese Kissen billig, eher wie einfache Ware aus einem Ramschladen. Dazu ein Logo – also auch noch Werbung.

Bei einem Einkauf über 2.516 Euro empfand ich das als lächerlichen Ersatz für den angesprochenen Preisnachlass. Aus einem Kissen zwei zu machen, änderte daran nichts.

Ich hatte um einen finanziellen Kompromiss gebeten, nicht um Werbekissen. Für mich war das keine überzeugende Geste, sondern ein dürftiger Abschluss eines ohnehin ärgerlichen Gesprächs.

„Minusgeschäft“, damit die Herstellung ausgelastet bleibt?

Als ich die erheblichen Preisnachlässe und die damit für mich verbundenen Fragen nach Wert und Qualität ansprach, kam eine bemerkenswerte Erklärung.

Nach meiner Erinnerung sagte die Verkäuferin sinngemäß, man verkaufe sogar mit Verlust, damit die Herstellungsfirma ausgelastet werde, weil diese aktuell nicht viel zu tun habe.

Das soll mich als Kunden überzeugen?

Auf der einen Seite soll ein Verkauf sogar mit Verlust möglich sein, um die Produktion auszulasten. Auf der anderen Seite scheitert bei meinem Einkauf jeder Vorschlag für einen deutlich kleineren Preisnachlass. Für mich passte diese Erklärung nicht zu dem, was ich gerade erlebte.

Die tatsächliche Kalkulation kenne ich nicht. Aber die Aussage machte den Einkauf für mich nicht plausibler, sondern hinterließ zusätzliche Fragen. Die Auslastungsprobleme einer Herstellungsfirma beantworten schließlich nicht meine Frage, ob ich als Kunde ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis bekomme.

Große Rabatte machen einen Preis noch lange nicht gut

Wenn über 500 Euro Rabatt im Raum stehen, frage ich mich selbstverständlich, wie aussagekräftig der ursprüngliche Preis überhaupt ist.

Ist ein vergleichbares Bett anderswo tatsächlich teurer? Oder bewegt sich der Preis ohnehin in einem handelsüblichen Bereich und die hohe Prozentzahl sieht lediglich besonders eindrucksvoll aus?

Für meinen nächsten Kauf werde ich genau das überprüfen: Bauweise, Materialien, Ausstattung, Endpreis und Lieferbedingungen. Die bloße Höhe eines Rabatts sagt mir noch nicht, ob ein Angebot wirklich gut ist.

Auch der Hinweis auf eine Herstellung in Deutschland ersetzt für mich keine konkreten Informationen. Mich interessiert, welche Arbeitsschritte tatsächlich hier stattfinden, welche Materialien verwendet werden und worin der behauptete Qualitätsvorsprung besteht. Ein Herkunftshinweis allein räumt meine Zweifel am Preis-Leistungs-Verhältnis nicht aus.

Ausstellungsbett für ungefähr 1.200 Euro – Geräusche schon beim Hinsetzen

Während ich im Geschäft wartete, setzte ich mich auf ein ausgestelltes Bett neben dem Schreibtisch des Verkäufers. Der ausgezeichnete Preis lag nach meiner Erinnerung bei ungefähr 1.200 Euro.

Bereits beim Hinsetzen machte es Geräusche, die für mich aus der Matratze kamen.

Mein Gedanke war unmittelbar: Das soll die Qualität sein, die mich hier überzeugen soll?

Diese konkrete Beobachtung machte auf mich keinen hochwertigen Eindruck. Sie betraf das Ausstellungsbett, nicht mein gekauftes Bett. Aber sie trug dazu bei, dass mich auch die Produktpräsentation im Geschäft nicht überzeugte.

Besondere Qualität möchte ich am Produkt erleben. Ein Werbespruch reicht mir dafür nicht.

Wochenlang warten und selbst abholen – wofür kaufe ich dann vor Ort?

Rund sechs Wochen auf ein Bett warten und es anschließend selbst abholen: Auch das gehört zu meinem Einkaufserlebnis.

Nach diesem Gespräch fragte ich mich erst recht, welchen Mehrwert mir der Einkauf im Laden gebracht hatte. Persönliche Beratung wird gerne als Vorteil gegenüber dem Internet genannt. Für mich zeigt sich guter Kundenservice aber nicht nur vor der Bestellung, sondern auch dann, wenn danach ein Anliegen aufkommt.

Wenn ich bei einem solchen Anliegen mit Verweisen auf Zuständigkeiten, eine schwer erreichbare Geschäftsleitung und zwei Werbekissen nach Hause gehe, überzeugt mich dieses Verkaufsargument nicht mehr.

Beratung vor Ort, Preisvergleich im Internet: Ich verstehe jeden, der das macht

Nach dieser Erfahrung kann ich jeden verstehen, der sich im Geschäft beraten lässt, Produkte ansieht und anschließend im Internet nach einem besseren Angebot sucht.

Eine kostenlose Beratung ist für mich kein Grund, auf Preisvergleiche zu verzichten. Kunden dürfen genauso auf ihren finanziellen Vorteil achten wie Händler.

Für meinen nächsten Kauf werde ich gezielt nach einem vergleichbaren Bett suchen, das günstiger angeboten wird, kurzfristig verfügbar ist und nach Hause geliefert werden kann. Dabei werde ich genau vergleichen, was im Lieferumfang und im Lieferpreis enthalten ist.

Warum sollte ich ohne solchen Vergleich voraussetzen, dass die Qualität im Geschäft besser ist? Das von mir ausprobierte Ausstellungsbett hat mich jedenfalls nicht davon überzeugt.

Wer Kunden langfristig an ein Ladengeschäft binden will, muss ihnen aus meiner Sicht einen erkennbaren Vorteil bieten. Werbung mit Wohlfühlen genügt nicht.

Mein Fazit: Keine Empfehlung – beim nächsten Möbelkauf werde ich anders vorgehen

Maintal Betten in Lichtenfels-Reundorf werde ich aufgrund dieser Erfahrung nicht weiterempfehlen. Beim nächsten Betten- oder Möbelkauf werde ich Angebote und Lieferbedingungen deutlich gründlicher vergleichen. Ich werde mir Produkte vor Ort ansehen, mich ausführlich beraten lassen und anschließend im Internet kaufen, wenn ich dort das überzeugendere Gesamtangebot bekomme.

Ich kann diejenigen inzwischen sehr gut verstehen, die genau das machen. Ehrlich gesagt: Nach solchen Erfahrungen kann ich es ihnen nicht verdenken. Händler achten auf ihren wirtschaftlichen Vorteil. Warum sollten Kunden darauf verzichten?

Auch das Argument, dass der Händler vor Ort irgendwann schließen könnte, wird meine Kaufentscheidung nicht bestimmen. Ich sehe mich nicht in der Pflicht, ein Geschäft aus Verbundenheit zum örtlichen Handel zu unterstützen, wenn ich mich dort als Kunde derart abgefertigt fühle. Kundenbindung muss man sich verdienen. Sie entsteht nicht dadurch, dass man vor dem Kauf mit Service wirbt und beim späteren Anliegen nur noch erklärt, warum nichts möglich ist.

Bei meinem Einkauf habe ich mich mit meinem Kulanzwunsch schlicht verarscht gefühlt. Ausgerechnet bei einem Geschäft, das mit einer „Wohlfühlgarantie“ wirbt, blieb bei mir vor allem Ärger zurück. Zwei einfache Kissen mit Logo haben daran nichts geändert.

Meine grundsätzliche Kritik reicht dabei über Maintal hinaus: Wo persönlicher Service als großer Vorteil gegenüber dem Internet angepriesen wird, muss dieser Vorteil auch nach der Bestellung erkennbar sein. Andernfalls verliert dieses Argument für mich seinen Wert. Ein Verkaufsgespräch allein ist noch kein überzeugender Kundenservice.

Dann kaufe ich lieber zu einem günstigeren Gesamtpreis im Internet und berücksichtige mögliche Nachteile von Anfang an: Lieferbedingungen, Rücksendekosten, Aufwand bei Reklamationen oder spätere Reparaturen. Ich bezahle jedenfalls nicht bewusst mehr allein für die Hoffnung auf einen besseren Service, der sich im entscheidenden Moment für mich nicht zeigt.

Bei Qualität werde ich künftig ebenfalls genauer hinsehen: Materialien, Verarbeitung, Konstruktion, konkrete Produkterfahrungen und nachvollziehbare Bewertungen statt großer Werbeworte. Ein hoher Preis und eine wohlklingende Qualitätsaussage sind für mich noch kein Beleg dafür, dass ich tatsächlich mehr für mein Geld bekomme. Das Ausstellungsbett, das schon beim Hinsetzen Geräusche machte, hat mein Vertrauen jedenfalls nicht gestärkt.

Mein persönliches Ergebnis steht fest: Dieser Einkauf hat mich nicht vom Fachhandel überzeugt, sondern darin bestärkt, künftig wesentlich kritischer zu vergleichen. Ein kleiner Kompromiss hätte meinen Eindruck verändert. Stattdessen bleiben zwei Werbekissen und ein Kunde, der dieses Geschäft nicht weiterempfiehlt.

„Betten mit Wohlfühlgarantie“ – bei mir blieb das Wohlgefühl aus. Und meine nächste Kaufentscheidung wird die Konsequenz daraus sein.

 

 

 

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