Neodym-Magnete (3er-Test fürs Magnetangeln)
- Magnet 3 (Ø 11,6 cm) am brauchbarsten – Magnetkraft auch an der Außenkante, beste Trefferchance beim Magnetangeln
- Kein Magnet erreichte die angegebene Zugkraft (435 → 155, 770 → 220, 500 → 398 kg)
- Mitgeliefertes Seil riss bereits bei 265 kg
- Beigelegter Zughaken zu instabil
Zu meinem Video hier die Liste mit den tatsächlich gemessenen Werten – und wo die Grenzen liegen, die in keiner Produktbeschreibung stehen.
Gemessene Zugkraft gegen Herstellerangabe
- Magnet 1, Ø 7,5 cm: angegeben 435 kg (einseitig 218 kg) – tatsächlich nur 155 kg
- Magnet 2, Ø 9,4 cm: angegeben 770 kg (einseitig 385 kg) – tatsächlich nur 220 kg
- Magnet 3, Ø 11,6 cm: angegeben 500 kg (einseitig) – tatsächlich nur 398 kg
Keiner der Magnete erreichte die angegebene Zugkraft. Dazu der größte Witz: Bei Magnet 1 und 2 versagte das mitgelieferte Seil – es riss bereits bei 265 kg, obwohl es deutlich mehr aushalten sollte. Den beigelegten Zughaken habe ich gar nicht erst getestet, er ist viel zu instabil aufgebaut.
Welcher lohnt sich fürs Magnetangeln?
Wer Magnetangeln gehen will, dem würde ich Magnet 3 empfehlen. Er hat sogar an der Außenkante noch Magnetkraft, und durch seine Breite hast du bessere Trefferchancen als mit den beiden anderen.
Fazit
Auf die angegebenen Zugfestigkeiten ist kein Verlass. Viele Anbieter rechnen mit dem beidseitigen Gewicht oder schlagen einfach ein paar Kilo drauf, weil kaum jemand wirklich nachmisst. Vor dem Kauf lohnt der Blick auf echte Erfahrungsberichte.
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